Wir haben uns lange nicht gemeldet, was aber keineswegs bedeutet, dass es nichts zu berichten gäbe sondern, dass wir im wahrsten Sinne abgeschaltet haben. Nun geht es bald wieder heimwärts und wir senden ein Lebenszeichen. Wir sind zurück in Hanoi und machen uns startklar. Das Packing bedarf ausgeklügelter Strategie, die obligate Nike-tasche ist angeschafft.
Die Woche in Hoi An haben wir alle sehr genossen. Hoi An ist ein bezauberndes Städtchen mit uralten wunderschönen Häusern, ein Feriendomizil dort ist so gut wie beschlossene Sache unter uns 10
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Es war während des 16., 17. und 18.Jhdts einer der führenden Häfen Südostasiens. Zwischen dem 2. und 10. Jhdt war Hoi An der Haupthafen der Cham- Dynastie. Das religiöse und kulturelle Zentrum der Champas war in My Son, 40 km entfernt.

Ganz untypisch vietnamesisch, also keinerlei Drachen, Phönix oder Buddhas , trifft man dort auf indisch beeinflusste Tempelanlagen , die Gott Shiva geweiht sind. Leider sind von den über 70 Bauwerken, die immerhin 12 Jahrhunderte überdauert haben, nur die Überreste von knapp 20 erhalten. 1968 hatte die U.S. Army My Son zur free fire zone erklärt....
Der männliche Teil unserer ausgewogenen Reisegruppe hat nach der Fahrt zu den Tempeln, 12 Leute in und auf einem Jeep, beschlossen die Preislisten für Jeep und Land Rover genauer zu studieren. Regengüsse machten die Fußpfade zwischen den Tempeln streckenweise zu glitschigen, rotbraunen Herausforderungen, einzig unser Führer in Badeschlapfen schaffte es diese ohne verräterische Spuren auf seiner Kleidung zu bewältigen.

Die Tempeln selbst gaben , zumindest für diejenigen, die noch nicht in Ankor Vat und über 8 Jahre alt waren, einen schönen Eindruck von der größe dieser alten Dynastie. Heute zählen die Cham zu den Minderheiten.
Hoi An und My Son sind 2000 zum Weltkulturerbe erklärt worden und sie haben nun begonnen die notwendige Restaurierung in Angriff zu nehmen. Dem Geschmack und guten Gefühl der Vietnamesen ist es zuzutrauen, dass der Charme dennoch erhalten bleibt. Wir hoffen dies in ein paar Jahren überprüfen zu können.
Unser Hotel war gut gewählt, eine Oase zwischen der, doch vom Geschäftsleben dominierten, Stadt und dem rauschendem , stürmischen Meer. Wir hatten zwar auch hier nur zwei richtig sonnige Tage – immerhin ist es Winter und Wollhandschuhzeit!- aber das Wasser war für uns allemal bacherlwarm und die Wellen ein großer Spaß für Groß und Klein.
 
 
Unsere Gruppe hat sich nun getrennt, während die einen in Ho Chi Minh City noch richtig schwitzen wollten, ziehen wir eine stufenweise Akklimatisierung vor. Wir sind gespannt was Ihr uns bei unserer Ankunft zu bieten habt. Bis dann!
5:25:42 PM
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