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Lesen nur Blogger Weblogs ?
Ich war doch überrascht, dass sich schon erste Links zu meinem Weblog finden (dank an edings.de, Ein Blog, Martin Roell und natürlich dem Schockwellenreiter) In einem Kommentar zu dieser These von Markus Stolpmann hab ich unter anderem geschrieben:
Vielleicht liege ich da auch nicht hundertprozent richtig, wenn ich sehe, wieviele Web-Foren - also Diskussionslisten, die nicht als Mailinglisten geführt werden, sondern öffentlich auf Webseiten - es gibt, und wie rege die Beteilung dabei zum Teil ist. Für einen Grossteil der Internetnutzer ist der Browser meist die einzige Schnittstelle zum Internet und wird daher auch oft mit dem Internet verwechselt. Sprich - vielleicht fehlen die richtigen (webbasierten) Werkzeuge zum Lesen von Weblogs. Und weiter im Kommentar zum Artikel auf eDings:
Für viele sind Weblogs ein neues und sehr einfaches Mittel eine Homepage zu ersetzen und sich gleichzeitig zu äussern. Ich stelle aber immer wieder erstaunt fest, wie unbekannt das Medium Weblog (ist es ein Medium ?) noch ist. In den USA werden reihenweise Artikel verfasst. Nachzulesen unter anderem hier und hier. Aber hierzulande wird nur sehr zögerlich auf Weblogs eingegangen. In sofern freut es mich umso mehr, dass Thomas N. Burg BlogTalk in Wien hochzieht. 10:52:51 PM |
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Lessig und Spam
Lawrence Lessig ist Professor an der Stanfold School of Law und hat einen wirklich bedenkenswerten Vorschlag in Bezug auf Spam zu machen. Ein zweiteiliges Gesetz, das sagt
Teil 1 dient dazu eine perfekte Filterung zu ermöglichen und Teil 2 bietet die Möglichkeit alle zu verurteilen, die sich nicht an Teil 1 halten. Die Beurteilung was Spam hier bei ist, bleibt Menschen überlassen, die dann diese Spam-Mails anzeigen können. Interessant, meines Erachtens auch umsetzbar und wohl auch in Deutschland bzw. Euroland eine bedenkenswerte Initiative.
4:08:13 PM |
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eLearning und Weblogs
Der Artikel auf Heise über eLearning erzeugte in mir die Frage, ob das wirklich alles wahr sein kann. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass eLearning wohl einer der Trends war, wobei mit aller Gewalt versucht worden ist, Lernen mit dem Computer zu verquicken. Dass das aber nicht ohne Nachdenken geht, sieht man ja schon die ganze Zeit an der Entwicklung unserer Schulen und der entsprechenden Lehrpläne.
Mir erscheint Lernen inzwischen mehr ein kommunikativer Prozess zu sein, d.h. die meisten Menschen lernen erst, wenn Sie Ihre neuen Gedanken mit anderen kommuniziert haben. Genau dort setzen für mich Weblogs an und bringen etwas zusammen, was sonst wohl nicht so oft geschieht - oder vielleicht wirklich nur am sprichwörtlichen Wasserspender. Aber dort fehlt die Nachvollziehbarkeit. Weblogs erlauben, wenn sie denn für die Bereiche Knowledge und Wissenskommunikation genutzt werden, eine chronologische Entwicklung von Gedanken, die durch die vielfältigen Verquickungen über Kommentare und Verlinkungen zu einem grösseren Ganzen wachsen können. Dabei finde ich die neueste Entwicklung nicht so berauschend, denn dort wird wohl eher auf den Trend gesetzt und der Versuch unternommen etwas aufzubauen, was noch nicht vorhanden ist, aber das kann sich vielleicht noch ändern. Sébastien Paquet, von Université de Montréal schreibt in seinem Artikel:
Ist also die Qualität erst da oder kommt diese erst durch die Kommentatoren und Verlinker ? Es scheint wohl so, dass durch Google und deren Pageranking ein Prozess angestossen wird, der dazu führt, dass nur gute Weblogs verlinkt werden und diese wiederum durch Google öfters gelesen werden. (Ist das wirklich wahr ?) Zurück aber zum Thema. Es wäre wohl sinnvoll, wenn unter Lernenden ein Kommunikationsmittel eingesetzt wird, das die Kommunikation und das kritische Hinterfragen, erlaubt. Weblogs sind dazu sicherlich ein hervorragendes Mittel. Denn durch die Auseinandersetzung mit den Inhalten und deren Präsentation ergeben sich immer wieder neue Aspekte, die diskutiert werden können. Möglicherweise sind aber auch Wikis ein Mittel der Wahl in diesem Zusammenhang. Mir scheint eher, dass es an kompetenten Vermittlern von Wissen fehlt, die bereit sind, in solche technische Möglichkeiten einzusteigen und diese dann zum Einsatz zu bringen. Was wäre eLearning, wenn es wirklich interaktiv werden würde und nicht nur Lerninhalte digital aufbereiten würde ?
12:47:31 PM |


