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		<title>Markus Flatscher: Pop</title>
		<link>http://radio.weblogs.com/0132241/categories/pop/</link>
		<description></description>
		<copyright>Copyright 2004 Markus Flatscher</copyright>
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		<item>
			<title>Pop&apos;s Not Dead, It Just Smells Funny #3</title>
			<description>&lt;P dir=ltr&gt;Peymann im Henrichs-Interview (Vorsicht: SZ-Halbwertszeit):&lt;/P&gt;
&lt;BLOCKQUOTE dir=ltr style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;
&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/sz/wochenende/red-artikel1040/&quot;&gt;&amp;#132;Der Theatermacher&amp;#147; ist inzwischen ganz zur klassischen Kom&amp;ouml;die geworden. Weniger Wut als damals. Mehr Moli&amp;egrave;re. Hinzu kommt, dass Traugott Buhre mittlerweile ein ganz runder, barocker alter Mann geworden ist. Das ist jetzt nicht mehr der deutsche W&amp;uuml;terich in der &amp;ouml;sterreichischen Provinz. Da ist nicht mehr diese Militanz, mit der wir die Premiere gespielt haben, diese Anti-&amp;Ouml;sterreich-Aggression. Jetzt denke ich manchmal, dieser Theatermacher, der ist ja wie Peter Stein! Peter Stein ist ja l&amp;auml;ngst auch eine Thomas-Bernhard-Figur geworden. Der hat ja auch einen Knall! Dass der den ganzen &amp;#132;Faust&amp;#147; macht! Oder jetzt den &amp;#132;Wallenstein&amp;#147; spielen will, auf einem Schiff! Das ist ja fast wie Herr Bruscon mit seinem &amp;#132;Rad der Geschichte&amp;#147;. Und so verblendet wie nur eine Bernhard-Figur sieht Stein ja mittlerweile die Realit&amp;auml;t. Er h&amp;auml;lt sich f&amp;uuml;r einen Verfolgten. V&amp;ouml;lliger Bl&amp;ouml;dsinn! Er ist der Reichste, er ist der am meisten Gelobte. Alle lieben ihn. Wir alle lieben ihn.&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;&lt;/BLOCKQUOTE&gt;
&lt;P dir=ltr&gt;Ist das in obigem Zitat mit Erstaunen zum Ausdruck gebrachte der Grund daf&amp;uuml;r, warum sich auch der folgende Ausspruch von Peymann irgendwie nach Generationenkonflikt anh&amp;ouml;rt?&lt;/P&gt;
&lt;BLOCKQUOTE dir=ltr style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;
&lt;P dir=ltr&gt;&lt;A href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/sz/wochenende/red-artikel1040/&quot;&gt;Die Leidenschaft vieler Menschen, die Sucht, die Sucht insbesondere von Frauen, Bernhards B&amp;uuml;cher zu lesen und in der Welt Bernhards sich aufzuhalten &amp;#150; das ist nur noch mit bestimmten Popmusikern zu vergleichen. Denken Sie an John Lennon! An Janis Joplin! Es gibt eine tiefe Abh&amp;auml;ngigkeit von Bernhards B&amp;uuml;chern, nicht nur in Deutschland. Die finden Sie &amp;uuml;berall. Es gibt inzwischen eine ganze Literatur um Bernhard herum. Ob es das Bekenntnis Susan Sontags zu Bernhard ist. Ob es Imre Kert&amp;eacute;sz ist. &amp;Uuml;berall finden Sie Anspielungen auf Bernhard. Bernhardw&amp;ouml;rter, Bernhardzitate. &amp;Uuml;berall taucht Bernhard als Idol auf. Als der gro&amp;szlig;e Gegenentwurf zu einer blo&amp;szlig; gef&amp;auml;lligen Literatur. In der Malerei werden ganze Bernhard-Zyklen gemalt! Das ist das Titanische, das Unsterbliche an Bernhard: Er hat, wie vor ihm wohl nur Tschechow, eine Sache auf den Punkt gebracht. Bernhards Literatur, das ist das b&amp;uuml;rgerliche Panorama. Und Pand&amp;auml;monium. Das ist der b&amp;uuml;rgerliche Totentanz.&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;&lt;/BLOCKQUOTE&gt;
&lt;P dir=ltr&gt;Ich muss zugeben, dass ich mir das bisher nie so recht &amp;uuml;berlegt habe: Was, wenn Pop nicht zeitlos w&amp;auml;re?&lt;/P&gt;
&lt;P dir=ltr&gt;/mf (Pop)&lt;/P&gt;</description>
			<guid>http://radio.weblogs.com/0132241/categories/pop/2004/02/09.html#a106</guid>
			<pubDate>Mon, 09 Feb 2004 21:25:04 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>pop is not dead, it just smells funny #2</title>
			<description>&lt;P&gt;was ist das eigentlich: pop? warum riecht er so komisch? eine ernste frage von weltstaatstragender bedeutung, wie ein generationsgenosse konstatiert:&lt;/P&gt;
&lt;BLOCKQUOTE dir=ltr style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;
&lt;P&gt;Die Generation Pop hat gelernt zu moderieren statt zu rebellieren. ... &quot;No more fucking Rock&apos;n&apos;Roll&quot; stand auf unseren T-Shirts. Was anfangs die Moderation zwischen Heaven 17 und Palais Schaumburg war, wurde zur Moderation zwischen A&amp;amp;R und Vertrieb, zwischen deutscher Geschichte und internationalem Horizont, zwischen Pop und Politik. ... Was die Musikindustrie momentan als Krise erf&amp;auml;hrt, relativ fr&amp;uuml;h auf Grund unserer Position als industrielle Avantgarde, ist eine grunds&amp;auml;tzliche gesellschaftliche Verschiebung: Wir verlassen das Massenzeitalter. Wir betreten das Individualzeitalter. ... Der Berliner Republik droht ein Legitimationsproblem als Staatsgef&amp;uuml;ge angesichts der umfassenden Individualisierung unserer Gesellschaft. Wir, als Musikindustrie, haben die Aufgabe, das beginnende Individualzeitalter zu moderieren. Es ist unsere Verantwortung, den Einzelnen in kulturelle Gemeinschaftserlebnisse zu integrieren. Es wird zur &amp;Uuml;berlebensaufgabe unserer Gesellschaft, kollektive Themen und Mythen zu finden und zu besetzen.&lt;/P&gt;&lt;/BLOCKQUOTE&gt;
&lt;P&gt;so der pop-Manager tim renner (40), bis vor kurzem chef von universal music/polygram deutschland. in der neuen SZ setzt der pop-kritiker dirk peitz seine analyse des &quot;reformstau des pop&quot; dagegen (link verf&amp;auml;llt nach ein paar tagen):&lt;/P&gt;
&lt;BLOCKQUOTE dir=ltr style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;
&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/279/26253/&quot;&gt;F&amp;uuml;r Pop gibt es nur den Markt. Den Markt durchzuckt im Idealfall dieses unbegr&amp;uuml;ndbare Gef&amp;uuml;hl, das sagt: Hier und jetzt gibt es nichts Sch&amp;ouml;neres, Wahreres, Besseres. ... Doch die Lieder zum Film, den man Leben nennt, werden immer schlechter. Noch nie war Pop so absehbar wie heute, noch nie wirkte er so geistig abwesend und ausdauernd tr&amp;uuml;bsinnig.&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/279/26253/&quot;&gt;das problem ist, wie &amp;uuml;brigens ein bekannter pop-philosoph schon 1873 wusste, der nachteil der historie f&amp;uuml;r das leben:&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/279/26253/&quot;&gt;... Pop ist heute eine lebensbegleitende Genusskultur. Wom&amp;ouml;glich besteht darin das Hauptproblem: Erinnerungsballast erdr&amp;uuml;ckt den Pop, blockiert die Nachschubwege. ... Die Schuld am Vergessen des Vergessens tragen zu gleichen Teilen Popkritik und Musikindustrie. ... Im Zuge dieser Entwicklung wurde ein wesentlicher Mechanismus der Pop-Fortentwicklung diskreditiert &amp;#150; der Hype um neue Wellen.&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;&lt;/BLOCKQUOTE&gt;
&lt;P&gt;dazu passt: k&amp;uuml;rzlich habe ich nachts im auto den br-zuendfunk nachtmix geh&amp;ouml;rt. am mikrofon: &lt;A href=&quot;http://www.br-online.de/jugend/zuendfunk/onair/team/miesbach.shtml&quot;&gt;michael miesbach&lt;/A&gt;, ein sympathischer bekannter aus jugendzeiten. generation pop. seine sendungen tragen titel wie slow beats - instrumentaler hiphop und umgebung. -- techno ist jazz. carl craig - portr&amp;auml;t eines pioniers der 90er jahre. -- electronica - zwischen kammermusik und tanzfl&amp;auml;che. kommentiert mit einer fachmann-stimme, wie sie seinerzeit nachts am selben sendeplatz die sektiererischsten und akademischsten jazz- und musica-viva-nerds hatten. es war gespenstisch. (ich erinnere mich noch daran, dass er fr&amp;uuml;her mal fan der brillanten buzzcocks war.) &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;mein radio-pop-wiedergeburtserlebnis hatte ich dagegen auch erst vor kurzem, seit ich n&amp;auml;mlich fm4 im auto h&amp;ouml;re: die morning show (unofficial &lt;A href=&quot;http://fm4.amd.co.at/&quot;&gt;stream&lt;/A&gt; hier). mit einer indie-pop-playlist (gro&amp;szlig;artiger service: die &lt;A href=&quot;http://fm4.orf.at/trackservice/&quot;&gt;fm4-tracklist-suche&lt;/A&gt;), die tats&amp;auml;chlich noch etwas vom alten geist vermittelt (nur dass damals das radio viel schlechter war). mit stuart freeman, meinem lieblingsmoderator mit meinem lieblingstonfall (blackpool-akzent).&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;(gro&amp;szlig;er seufzer:) ein wenig an den gro&amp;szlig;en mtv-vj ray cokes &lt;A href=&quot;http://raycokes.proboards.com/index.cgi?board=raycolumn&amp;amp;action=display&amp;amp;num=1044390792&quot;&gt;(!)&lt;/A&gt; erinnernd. pop ist ja eine britische erfindung, wie man wei&amp;szlig;. und ein blick auf &lt;A href=&quot;http://www.moderatoren.tv/austria/radio/fm4/stuartfreeman/&quot;&gt;freemans photo&lt;/A&gt; dann nat&amp;uuml;rlich: er ist ein alter sack. wie ich. wie pop. und wie peter praschl, der gerade einen &lt;A href=&quot;http://www.erratika.de/link/389_0_1_0_C/#k&quot;&gt;olaph-dante-marx essay von 1983 in form von erratika-comments&lt;/A&gt; blogstreamt.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;/ml (pop)&lt;/P&gt;</description>
			<guid>http://radio.weblogs.com/0132241/categories/pop/2004/02/09.html#a105</guid>
			<pubDate>Mon, 09 Feb 2004 06:49:58 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>pop is not dead, it just smells funny #1</title>
			<description>&lt;P&gt;ein alter blogdialog, gef&amp;uuml;hrt von offenkundig alten s&amp;auml;cken (wie mir selbst) und passender weise nur noch &amp;uuml;ber den google-cache zug&amp;auml;nglich. historie und pr&amp;auml;historie, frisch aus dem archiv. zuerst malorama, der jugenderinnerungen an &quot;die innenwelt der au&amp;szlig;enwelt der innenwelt&quot; nachh&amp;auml;ngt (am 22.04.01):&lt;/P&gt;
&lt;BLOCKQUOTE dir=ltr style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;
&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://www.malorama.de/2001_04_01_archiv.php3#3316719&quot;&gt;... liest sich wie ein weblog mit eigenartigen texten, zeitungsausrissen und der japanischen hitparade vom 25. mai 1968.&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;&lt;/BLOCKQUOTE&gt;
&lt;P&gt;genau: die japanische hitparade. ein seltsam brillanter text zwischen konkreter literatur, strukturalistischer avantgarde und eben, eh, popliteratur. in reaktion darauf sofa/praschl am selben tag:&lt;/P&gt;
&lt;BLOCKQUOTE dir=ltr style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;
&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://radio.weblogs.com/0132241/stories/2004/02/09/geborgen.html&quot;&gt;... es war eine andere art pop als popliteratur heute, nicht dieser schei&amp;szlig;, der tut, als w&amp;uuml;rde man verstanden werden von einem buch, sondern schroffer, &amp;uuml;berheblich, ein wenig jedenfalls, handke legte sofort eine distanz, und wenn man ihn las, ging man auch in diese distanz, komisch, dass popliteratur heute schulterklopfliteratur geworden ist ...&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;&lt;/BLOCKQUOTE&gt;
&lt;P&gt;der coolste alte handke-text aus der zeit als er POP war (1965 - 1969), den ich auf die schnelle im web gefunden habe, ist &lt;A href=&quot;http://66.102.9.104/search?q=cache:UPg7UlFEWpsJ:www.mauthner-gesellschaft.de/mauthner/intro/handke2.html+bewohner+elfenbeinturms&amp;amp;hl=en&amp;amp;ie=UTF-8&quot;&gt;dieser ausschnitt&lt;/A&gt; aus &lt;EM&gt;ich bin ein bewohner des elfenbeinturms&lt;/EM&gt;, wieder nur im cache.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;da bietet sich dem arch&amp;auml;ologen der sprung zur auch schon altersweisen DJane &lt;A href=&quot;http://kunsthalle.wuk.at/archiv/2002/4/12_1.htm&quot;&gt;amina&lt;/A&gt; &lt;A href=&quot;http://www.amina.at&quot;&gt;handke&lt;/A&gt; an, die 2002 &quot;popliteratur&quot; anders deutete: als DJ-gig im robert-musil-insititut f&amp;uuml;r literaturforschung. geboren im april 1969, zeitgleich mit dem erscheinen von &quot;die innenwelt ...&quot; und dem beginn der &quot;deutschen hitparade&quot; im zdf.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;das passt: da war THE GOLDEN ERA OF POP zu ende (1964 - 1969) und es begannen DER ROCK (in all seinen eher unerfreulichen erscheinungsformen, die merkw&amp;uuml;rdiger weise gerade wieder als cool gelten) sowie der MAINSTRAM POP und PORNO (f&amp;uuml;r die dasselbe gilt). die suche mit &lt;A href=&quot;http://www.google.de/search?q=abba+porno&amp;amp;ie=ISO-8859-1&amp;amp;hl=de&quot;&gt;abba+porno&lt;/A&gt; legt &amp;uuml;brigens nahe, dass es sich tats&amp;auml;chlich um eng verwandte (un)&amp;auml;sthetische ph&amp;auml;nomene handelt: &lt;EM&gt;Super Abba fakes nue porno pas cher! Ici nous avons plus de porno nue Abba. Abba nue! Abba porno! Abba video nue Pour des liens Abba cliquez ici! retour Sexe&lt;/EM&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;/ml (pop)&lt;/P&gt;</description>
			<guid>http://radio.weblogs.com/0132241/categories/pop/2004/02/09.html#a104</guid>
			<pubDate>Mon, 09 Feb 2004 06:49:56 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>Mainstreaming Alternative-Mainstream Nerddom via Reverse-Marketing</title>
			<description>&lt;P&gt;&lt;A href=&quot;http://www.rottentomatoes.com/author-2911/&quot;&gt;Xan Brooks&lt;/A&gt;: interessanter &lt;A href=&quot;http://film.guardian.co.uk/features/featurepages/0,4120,1104848,00.html&quot;&gt;Artikel im Guardian&lt;/A&gt;: &amp;uuml;ber die Etablierung von Geek- und Nerddom als Mainstream -- &amp;uuml;ber die Baby-Boomers, Comic-Verfilmungen, Sci-Fi-Epen, B-Movies und mehr.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Die erste H&amp;auml;lfte des Essays ist sehr schlau geschrieben und genau gedacht. Bemerkung am Rande: eine lang gehegte Vermutung von mir wird indirekt best&amp;auml;tigt. Prognose:&amp;nbsp;in sp&amp;auml;testens f&amp;uuml;nf Jahren hat jedes kulturwissenschaftlich arbeitende, etwas auf sich haltende akademische Institut eine &lt;EM&gt;Gaming-Studies&lt;/EM&gt;-Abteilung.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Dann kommt der biographisch gef&amp;auml;rbte Teil des&amp;nbsp;Essays -- und damit der inhaltliche Kollaps. Damit n&amp;auml;mlich die grob fahrl&amp;auml;ssige Fehleinsch&amp;auml;tzung von (1) Jacksons Absichten mit LOTR, (2) dem Stoff, den er damit bearbeitet -- und was der heute bedeutet.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Konkret:&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;(1) Der Film LOTR soll weder eine &lt;EM&gt;Nerd Culture&lt;/EM&gt;-Geschichte noch eine mainstream-gerechte Adaption derselben sein. Verwerflicherweise ist LOTR dem Selbstverst&amp;auml;ndnis nach die angeblich zeitlose Umsetzung einer angeblich zeitlos erz&amp;auml;hlten Geschichte. Kein weiterer Kommentar &lt;EM&gt;dazu&lt;/EM&gt;.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;(2) Brooks verwechselt, wie viele andere auch, banalen, vulg&amp;auml;ren, reaktion&amp;auml;ren, durch und durch einfach auch &lt;STRONG&gt;&amp;uuml;berhaupt nicht sympathischen&lt;/STRONG&gt; -- kurz: von Grund auf schlechten Neobiedermeier an der Schnittstelle zur ein Jahrzent zu sp&amp;auml;t einherschlurfenden&amp;nbsp;Neuauflage des &quot;Neuen Heidentums&quot; einerseits mit &lt;EM&gt;genuinen&lt;/EM&gt; Pop-(Rezipienten-)Subkulturen andererseits. Erschwerend hinzukommend im Sinne der Anklage: Brooks&apos; apologetische Konstruktion von LOTR als im Sinne der &lt;EM&gt;cultural&lt;/EM&gt; und &lt;EM&gt;gender studies&lt;/EM&gt; zwischengeschlechtlich br&amp;uuml;ckenschlagendes kulturelles Ph&amp;auml;nomen. Die angebotene Erkl&amp;auml;rung: &lt;EM&gt;kidultism&lt;/EM&gt; und &lt;EM&gt;adultescentism&lt;/EM&gt; -- h&amp;auml;ssliche (aber daf&amp;uuml;r umso neuere!) Marketing-Schlagw&amp;ouml;rter f&amp;uuml;r das bekannte Ph&amp;auml;nomen der &quot;prolongierten Adoleszenz&quot;. So geht&apos;s nicht: das ist &lt;A href=&quot;http://neon.stern.de/&quot;&gt;Neon&lt;/A&gt;-Niveau.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;/mf (Pop)&lt;/P&gt;</description>
			<guid>http://radio.weblogs.com/0132241/categories/pop/2003/12/12.html#a81</guid>
			<pubDate>Fri, 12 Dec 2003 22:59:30 GMT</pubDate>
			</item>
		<item>
			<title>F&amp;#252;r Martin</title>
			<description>&lt;P align=center&gt;&lt;A href=&quot;http://theory.org.uk/&quot;&gt;&lt;IMG src=&quot;http://radio.weblogs.com/0132241/images/theory.gif&quot; border=0&gt;&lt;/A&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Leute mit &lt;A href=&quot;http://radio.weblogs.com/0132241/2003/12/04.html#a53&quot;&gt;dieser Argumentationsstruktur&lt;/A&gt; finden auch&amp;nbsp;&lt;A href=&quot;http://theory.org.uk/&quot;&gt;dieses&lt;/A&gt; gut.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;P.S.: ernsthafteres Material folgt.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;/mf (Pop, Misc.)&lt;/P&gt;</description>
			<guid>http://radio.weblogs.com/0132241/categories/pop/2003/12/06.html#a59</guid>
			<pubDate>Fri, 05 Dec 2003 23:13:54 GMT</pubDate>
			</item>
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